Archiv für Februar 2011

PostHeaderIcon Gartenpavillon

Schon immer fand ich es reizvoll, in einem Gartenpavillon zu sitzen. Leider ergibt sich nicht so häufig die Gelegenheit. Als freistehendes Gebäude finden wir ihn häufig in einem Kurpark oder einer historischen Gartenanlage. Meistens ist er aus Stein erbaut und das Dach wird von Säulen getragen. Zum Teil erinnert dieser Baustil an einen kleinen Tempel. Es ist ein guter Treffpunkt, um ungestört alleine oder zu zweit zu sein.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Gartenpavillon aus Holz, grün und weiß gestrichen. Trotz seines hohen Alters sieht er dank bester Pflege wunderschön aus. Beim Eintreten erinnert mich dieser geschützte Raum an ein Karussell. In der Mitte befindet sich ein Tisch und rundherum die Bank. Spalierartige Holzwände ziehen sich bis oben in die Spitze, wodurch es im Sommer angenehm kühl in diesem  runden Haus ist. Es ist ein Ort der Kommunikation. Manchmal sitzen wir bis abends spät und können die Grillen zirpen hören. Generationen haben hier am Sonntagnachmittag Kaffee und Kuchen zu sich genommen. Der Erbauer dieses Pavillons hat viel Arbeit, Zeit, Geld und gutes Material in den Bau investiert, sonst würde er heute nicht mehr existieren.

Wer sich entschließt einen Gartenpavillon zu kaufen, der sollte auf hochwertiges Material und gute Verarbeitung achten. Beim Rundgang im Baumarkt ist von klapprigen Verschlägen bis zu exklusiven Modellen alles zu sehen. Asiatische Tempel, mediterrane Häuschen sowie alpenähnliche Hütten werden als Pavillon angeboten. Sollte ich mir jemals eine überdachte Sitzgelegenheit für draußen  zulegen, dann werde ich einen Spezialisten im Fachhandel fragen. Zum Beispiel kenne ich einen Kunstschmied, der einen Gartenpavillon nach Wunsch gestaltet. Mit seinem handwerklichen Können schafft er ein langlebiges Produkt aus Metall, das bei richtiger Pflege sehr lange hält und schlechtes Wetter gut verkraftet. Damit ein gemütliches Plätzchen daraus wird, würde ich ihn von Rosenranken zuwachsen lassen.

PostHeaderIcon Blumentöpfe

Blumentöpfe begleiten uns das ganze Leben. Sie geben uns die Illusion von einer heilen Welt und ersetzen den Garten. Sie schmücken die Balkone von Plattenbauten ebenso wie großzügig überdachte Bauernhofbalkone. Es scheint in der Natur des Menschen zu liegen, eine Verpflichtung zu übernehmen, und wenn es auch nur die Pflege von Topfpflanzen ist. Eigentlich kann alles eingepflanzt werden, was wächst. Wer keinen Kräutergarten hat, stellt sich hübsche Pflanzgefäße auf die Fensterbank und züchtet sich hier seine Lieblingskräuter. Das Grün bringt Farbe in die Küche und verbreitet einen angenehmen Duft. Als angenehmen Nebeneffekt halten manche Pflanzen Insekten fern.

Ein Besuch im Gartencenter oder Baumarkt überfordert manchen Kunden mit einem Überangebot an Pflanzbehältnissen. Traditionell ist der Blumentopf rund, verjüngt sich nach unten und besteht aus Terracotta. Durch die Löcher im Boden kann überschüssiges Wasser abfließen, um Staunässe und Faulen der Wurzeln zu vermeiden. Sehr verbreitet ist das Einlegen einer Tonscherbe in den Topf, bevor er bepflanzt wird. So fließt das Gieß- oder Regenwasser nicht sofort wieder hinaus und nimmt wichtige Nährstoffe mit. Ein passender Untersetzer fängt das Wasser auf und gibt Kontrolle, ob zuviel gegossen wurde. Manche Pflanzen werden auch lieber von unten gegossen, weil sonst ihre Blumenzwiebeln nass werden und zu faulen beginnen. Zu dekorativen Zwecken gibt es unzählig viele unterschiedliche Übertöpfe. Regelmäßige Kontrolle des Innenbodens verhindert das „Absaufen“ der Pflanze. Beim Kauf von Topfpflanzen befinden sich meist in den Topf gesteckte Kärtchen mit Pflegehinweisen.

Größere Pflanzgefäße werden als Pflanzkübel bezeichnet. Im Fachmarkt gibt es Informationen, welche Pflanzen sich eignen, bei Wind und Wetter draußen zu bleiben und welche winterhart sind. Blumenkästen hängen in der ganzen Welt an den Balkonen und verschönern das Freiluftzimmer. Eine zeitlang wurden sie aus Eternit hergestellt, als noch nicht bekannt war, wie gesundheitsschädlich dieser asbesthaltige Stoff ist. Heute bevorzugen viele Hobbygärtner und Blumenfreunde Pflanzgefäße aus Kunststoff. Sie sind leicht zu transportieren, wetterfest, lange haltbar und kaum noch vom echten Terracotta zu unterscheiden.

PostHeaderIcon Topfpflanzen

Botanisch gesehen gibt es die Topfpflanze nicht. Dieser Begriff bezeichnet jede art von Gewächs, das sich in einem Pflanzgefäß befindet. Die Engländer sagen „potted plant“ und auch bei uns wird manchmal von „einpotten“ und „umpotten“ gesprochen. In den meisten Fällen sind Blumentöpfe das Behältnis für Topfpflanzen. Im Gegensatz zu frischen Schnittblumen eignen sich Topfblumen als Geschenk mit längerem Erinnerungswert. Manchmal kommen die Blüten jahrelang wieder. Wer keinen „grünen Daumen“ hat, sollte seine Pflanzen trotzdem nicht vernachlässigen. Sie verschönern unser zu Hause und tragen zu einem guten Raumklima bei.

Das klassische Material für Blumentöpfe ist Terracotta. Heute wird Kunststoff bevorzugt, weil es leichter zu transportieren, wetterfest und preisgünstiger ist. Durch neue Fertigungstechniken ist der Unterschied auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Ist der Blumentopf nicht von einem Übertopf umgeben, sollte er auf einen passenden Untersetzer gestellt werden. So wird das überschüssige Gießwasser aufgefangen. Vor dem Einsetzen der Pflanze ist es ratsam, eine Tonscherbe in den Boden zu legen damit nicht alle Nährstoffe ausgespült werden. Befinden sich Topfpflanzen in Metallgefäßen kann sich das Erdreich sehr stark erwärmen, was zu einer Austrocknung der Wurzeln führen kann. Hier muss also verstärkt gegossen werden. Orchideen fühlen sich am wohlsten, wenn sie in durchsichtigen Kunststoff- oder Glasgefäßen eingetopft werden, da ihre Wurzeln Licht zur Chlorophyllproduktion benötigen. Zimmerpflanzen, die eine höhere Luftfeuchtigkeit fordern, müssen regelmäßig mit Wasser eingesprüht werden.

Viele Blumenliebhaber ziehen sich ihre Ableger selbst. Wann welche Pflanze umgetopft werden muss, kann im Gartencenter oder beim Gärtner erfragt werden. Vor allem Frühblüher wie Primeln und Narzissen können nach der Blütezeit in den Garten gesetzt werden, wo sie im nächsten Jahr wieder ihre volle Pracht zeigen. Bequeme Menschen sollten sich Kakteen anschaffen, sie sind sehr bescheidene Topfpflanzen, die es verzeihen, wenn sie einmal nicht gegossen werden.

PostHeaderIcon Teakholz Möbel

Die Anschaffung guter Teakholz Möbel ist eine Investition in die Zukunft, da sie viele Jahre halten. Im Innenbereich überstehen sie trockene Heizungsluft oder wechselnde Temperaturen besser als manches andere Holz. Ein rustikales Ambiente bleibt jedoch erhalten, da Teakholz durch seinen hohen Kautschukgehalt nicht so einfach zu lackieren ist. Deshalb sind diese schön gemaserten Hölzer meist geölt und dadurch mit einem Seidenglanz versehen. In manchen Räumen erinnern die schweren Möbel an die Kolonialzeit, andere zeigen sich im Landhausstil oder in modernem Design.

Für den Garten oder die Terrasse haben sich Gartenmöbel aus Teak bewährt, da sie resistent gegen Insekten sind und durch ihre natürlichen Öle keine Feuchtigkeit aufnehmen. Sitzgruppen und Tische können den ganzen Sommer über draußen bleiben, wenn in Kauf genommen wird, dass sich eine silbergraue Patina bildet.  Wer das nicht mag, muss zwei bis dreimal im Jahr die Möbel mit einem außentauglichen Öl einpinseln. Es hat keine Auswirkung auf die Holzsubstanz sondern ist rein kosmetischer Art, damit das klassische Goldbraun erhalten bleibt. Im Frühjahr wird eine Reinigung mit Wurzelbürste und Gründer Seife empfohlen.

Wer sich entschließt, Teakholz Möbel zu kaufen, sollte sich über die Herkunft des Holzes informieren. Alles, was verkauft wird, stammt angeblich aus Plantagen. Was auf diesen Plantagen passiert, und  wie diese bewirtschaftet werden, wird nicht mitgeteilt. Spielt das ökologische Gleichgewicht der indonesischen Wälder eine Rolle? Mehr Sicherheit gibt das FSC-Siegel des Forest Stewardship Council, eine weltweit anerkannte, unabhängige  Organisation mit Sitz in Mexico. Wie heute schon bei vielen Produkten möglich, lässt sich auch hier die Kette von der Holzgewinnung bis zum Produkt verfolgen. Vielleicht  können wir etwas ruhiger sitzen und entspannen, wenn wir wissen, dass wir unseren Beitrag zur Erhaltung der Natur geleistet haben.

PostHeaderIcon Kräutergarten

Schon länger habe ich mir angewöhnt, beim Kochen nicht mehr so viel Salz zu verwenden. Alle industriell hergestellten Lebensmittel enthalten Salz und überdecken damit den eigentlichen Geschmack der Speisen. Viel gesünder ist die Verwendung frischer Kräuter aus Bio-Kulturen oder selbstgezogene Pflanzen. Ich habe mir einen Kräutergarten an einer sonnigen Stelle angelegt, in dem einige Exemplare ohne mein Zutun jedes Jahr wiederkommen. Minze und Zitronenmelisse vermehren sich so rasant, dass ich ihnen einen separaten Standort geben musste. Sie neigen dazu, andere Kräuter zu überwuchern. In einer Schale wollte ich sie nicht einpflanzen, da ich die Minze trockne und später als Tee aufgieße. Davon kann ich nicht genug haben. Die Zitronenmelisse wird den ganzen Sommer über als Dekoration der Speisen verwendet und zum Teil verschenkt.

Nicht alle Kräuter können zusammenstehen. Manche lieben nährstoffarmen, die anderen nährstoffreichen Boden. Genauere Informationen stehen auf den Samentütchen, die sowieso nur im Fachhandel gekauft werden sollten. Vor allem wenn Wert auf Bio-Samen gelegt wird. Dort findet sich auch immer ein kompetenter Mitarbeiter, der alle Fragen zum Kräutergarten beantworten kann.

Wegen meiner Ungeduld habe ich auf lange Vorbereitungen und Aussaat verzichtet und in einer Biogärtnerei Kräutertöpfe gekauft. Die habe ich eingepflanzt und gut gewässert. Sie sind gut angegangen, überleben aber nicht alle den Winter. Deshalb hole ich den Rosmarin im Winter ins Haus. Der Salbei gedeiht prächtig und wird sehr buschig. Er darf nur im Frühjahr geschnitten werden, bevor die ersten neuen Triebe kommen. Schnittlauch, Petersilie, Koriander, Thymian und Oregano wachsen ohne besondere Pflege. Für die klassische Küche habe ich Bohnenkraut und Liebstöckel angepflanzt. Liebstöckel wird oft als Maggi-Kraut bezeichnet, obwohl in der kleinen Flasche nichts davon enthalten ist. Es würzt Suppen und Eintöpfe ohne Fix-Produkte.

Die üppige Ernte aus dem Garten wird teils getrocknet, teils eingefroren. So muss ich im Winter keine teuren Kräuter einkaufen.

PostHeaderIcon Rollrasen

Wenn der Winter vorbei ist und der Rasen unter dem Schnee zum Vorschein kommt, zeigt sich eine braun-grüne platte Fläche, die sich niemals zum Golfrasen entwickeln wird. Neidisch betrachten wir im Sommer den Garten unserer Freunde, deren Rasen immer tadellos aussieht, kein Unkraut, kein Klee und keine Unebenheiten. Der Hausherr wirft schon den Trecker-Rasenmäher an, wenn sich nur irgendwo ein Gänseblümchen zeigt. Selbstverständlich schmunzeln und lästern wir manchmal über seine Aktivitäten. Für die Beschaffenheit unseres Grundstücks benötigen wir keinen Fuhrpark und es hätte auch niemand die Zeit, sich so ausgiebig der Rasenpflege zu widmen. Jetzt haben wir uns entschlossen von Grund auf etwas zu ändern. Ein Rollrasen muss her.

Jedes Familienmitglied hat sich über die Herstellung schlau gemacht und erfahren, dass ein guter Rasen vorkultiviert wird. Nach der Aussaht auf gutem Mutterboden wird sein gleichmäßiges Wachstum ständig beobachtet. Regelmäßiges schneiden erzeugt dichtes Gras wie beim Haareschneiden. Maschinen schälen den Rasen mit Wurzeln und Erde und schneiden ihn in gleichgroße Bahnen, die ihn dann aufrollen. Der Händler stapelt die Rollen, liefert sie aus oder bietet sie zum Abholen an. Der beste Zeitpunkt zur Verlegung des neuen Rasens ist im März/April, also müssen wir jetzt den Untergrund dafür vorbereiten. Unsere Rasenfläche muss komplett umgegraben werden, das Unkraut und alle Steine sollen raus. Zu diesem Ereignis werden wir ein paar Freunde einladen und ihre Mithilfe mit einem leckeren Abendessen belohnen. Ob wir den Rollrasen anliefern sollen oder selbst abholen ist noch nicht klar. Wenn er da ist, muss er innerhalb von 48 Stunden verlegt werden. Anschließend kann er sofort betreten werden.

Wir haben uns vorgenommen liebevoll mit unserem neuen Rasen umzugehen, schließlich muss sich die Investition für ein paar Jahre lohnen. Er soll regelmäßig aber nicht zu kurz gemäht und gut bewässert werden. Selbstverständlich wird nicht jedem Gänseblümchen gleich der Kopf abgeschnitten, aber ab und zu das Unkraut entfernt. Mal sehen was draus wird.

PostHeaderIcon Frühblüher

Im Keller habe ich ein Körbchen mit Blumenzwiebeln gefunden. Meine botanischen Kenntnisse sind nicht sehr ausgeprägt, deshalb lass ich mich überraschen, welche Blüten ans Licht kommen. Ich tippe mal auf Narzissen, weil ich im letzten Jahr mehrere eingepflanzte Frühlingsblumen geschenkt bekommen habe. Die Freude ist anfangs immer groß und die Blütenpracht umwerfend schön. Dann fallen die Blüten von den Primeln ab, die Blätter  lassen sich hängen und schnell vergammeln auch die Narzissen. Das liegt an der billigen Produktion solcher Pflanzkörbchen. Mit einer Plastikfolie ausgekleidet und bepflanzt werden sie tausendfach auf den Markt geschmissen. Die Blumenzwiebeln bekommen keine Luft und fangen an zu faulen, wenn sie nicht rechtzeitig umgetopft werden. Zum Schluss rette ich immer die halbwegs gesunden Zwiebeln und lege sie in den  Keller auf ein Regal zum Überwintern oder ich lasse sie irgendwo in der Gartenerde verschwinden. Dann sind wir später überrascht, wo die Frühblüher überall rauskommen.

Jeden Tag ist der Briefkasten voll mit Reklame der Baumärkte und Gartencenter. Manchmal weiß ich gar nicht, wer das alles kaufen soll. Meine Oma holt die Blumen zum Überwintern rein und züchtet ihre Ableger selbst. Im Winter stehen überall Blumentöpfe; im Gästezimmer, im Treppenhaus, und im Keller. Im Frühjahr pflanzt sie alle wieder in den Garten oder in Kübel. Sie legt natürlich sehr viel Wert auf gute Blumenerde und Dünger, Wie beim Kochen entscheiden die guten Zutaten über das Ergebnis.

Ich besitze ein wunderschönes pinkfarbenes Pflanzgefäß. Als ich es geschenkt bekam, war es mit Hyazinthen bestückt und sah wirklich toll aus. Leider habe ich schnell gemerkt, dass ich diese Pflanze nicht um mich haben kann. Der starke Duft stört mich permanent. Draußen eingepflanzt kommen sie jedes Jahr wieder und gehören zu den Frühblühern, die nach dem Wintergrau Farbe in den Garten bringen.

PostHeaderIcon Nistkästen

Wenn das Vogelhäuschen abgenommen ist, dauert es nicht mehr lange, bis die Nistkästen bezogen werden. Wir haben sie vor einigen Jahren aufgehängt, um einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Vogelarten zu leisten. Mehr als die Hälfte der heimischen Vogelarten gelten als gefährdet, auch weil sie keine Nistplätze finden.

Es ist spannend mit Kindern Nistkästen zu bauen und ihre Begeisterung zu erleben. Die Anleitungen können bei Umweltschutzverbänden angefordert werden. Wer nicht selbst bauen möchte, kann in Behindertenwerkstätten günstig Nistkästen für verschiedene Vogelarten kaufen. Beim Aufhängen an den Bäumen dürfen nur rostfreie Alunägel verwendet werde, um den Baum nicht zu beschädigen. Unsere Nistkästen hängen in einer Höhe von ca. 2 Metern, so können sie Katzen und Marder nicht erreichen. Das Flugloch und die Einflugschneise zeigen Richtung Süden, damit der Regen von der anderen Seite nicht ins Innere des Kastens gelangt. Ganz wichtig ist die Reinigung des Nistkastens. Der Februar ist der geeignete Zeitpunkt dafür. Es ist ratsam, Handschuhe zu tragen, wenn die Reste ausgeleert werden. Anschließend reicht das Ausbürsten und eventuell das Auswaschen mit Wasser und Seife. So können Parasiten keine Gefahr für die neue Brut werden.

Jedes Jahr beobachten wir in der Dämmerung kleine Fledermäuse. Sie scheinen sich in den vielen Bäumen der Umgebung niedergelassen zu haben. Mit speziellen Fledermauskästen können sie bei der Suche nach einem Brutplatz unterstützt werden. Unterhalb des Kastens finden die Fledermäuse eine spaltenartige Einflugöffnung.

Es ist erstaunlich, wie viele Tiere sich in unserem Garten zeigen und wie wenig dafür getan werden muss. Nistkästen sind ein Beitrag dazu. Die Vögel danken es uns mit ihrem Gezwitscher. Wer früh gelernt hat, die Natur zu beobachten wird auch selbst ein aktiver Naturschützer.

PostHeaderIcon Rattan Möbel

Nächsten Samstag bin ich in ein Ausflugslokal zum Mittagessen eingeladen. Wir haben einen Tisch im Wintergarten bestellt, der hoffentlich von Sonne durchflutet wird, wenn wir erscheinen. Auch wenn der Wetterbericht etwas anderes erahnen lässt, freue ich mich auf diesen schön gestalteten Raum und das leckere Essen.

Dieser Teil des Restaurants ist mit Rattan Möbeln ausgestattet, was ihm eine exotische Nuance verleiht. Da die Küche international und asiatisch ist, passt das Ambiente gut zusammen. Die Wirtsleute haben sich die Einrichtung etwas kosten lassen, denn wir müssen nicht auf wackeligen Importstühlen sitzen sondern können uns in hochwertigen Sesseln entspannen.

In der Vergangenheit haben wir erfahren, dass es in der Nähe einen Betrieb gibt, der Rattan Möbel von Hand fertigt. Das finde ich sehr lobenswert, da sich die jungen Leute dieser Firma den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben. Rattan Möbel werden aus Rotangpalmen hergestellt, die hauptsächlich in Indonesien wachsen. Sie werden in großem Stil gerodet und zu Massenprodukten verarbeitet. Der richtige Handwerker baut zuerst eine stabile Holzkonstruktion und biegt das Rattanrohr mit Hilfe von Wasserdampf darüber (das erinnert mich an die Technik der Thonet-Stühle). Anschließend wird das Geflecht angefertigt. Billige Möbel sind meist genagelt und quietschen beim Hinsetzen, was nicht viel Vertrauen in die Stabilität gibt. Die Verbindungen eines guten Rattan Sessels sind verzapft oder mit Leder gebunden. Zum Schluss werden die Möbel lasiert und geben ihnen einen schönen Glanz. Die ist jedoch kein Allwetterschutz, denn Regengüsse weichen das Material auf und verformen es. Als Gartenmöbel sind sie nur überdacht tauglich.

Mein Onkel besitzt noch einen Rattan Schaukelstuhl aus den Siebziger Jahren. Der war damals total angesagt. Er sprüht ihn ab und zu mit etwas Wasser ein, damit er nicht so quietscht und das Holz nicht reißt. Zu trockene Heizungsluft schadet Rattan Möbeln, denn sie sind ein Naturprodukt.

PostHeaderIcon Gartenteich

Es gibt Menschen, die sind fasziniert von einem Gartenteich. Sie können stundenlang auf der Terrasse sitzen und beobachten, wie die Vögel trinken und die unterschiedlichsten Insekten winzige Kreise auf das Wasser bringen. Sie füttern regelmäßig ihre Goldfische und dekorieren ihren Teich mit Skulpturen und bunten Kugeln. Diese Romantik ist nicht mein Ding. Ich empfinde den Gartenteich immer als Brutstätte für Mücken, die scheinbar nachts nur zu mir wollen. Über Frösche, die wir regelmäßig im Keller haben, kann ich mich auch nicht freuen, da es immer ein Spektakel ist, sie einzufangen. Aber es gibt auch schöne Momente. Libellen fliegen im Sommer über unser Grundstück und sind wunderschön anzusehen. Selten sehen wir einen Reiher so aus der Nähe wie auf Nachbars Grundstück. Ab und zu fischt er sich einen Goldfisch aus dem stehenden Gewässer. Und das Gequake der Frösche stört auch nicht.

Ein Gartenteich heißt heute Feuchtbiotop und bietet auch allerlei Pflanzen eine Heimat. Wenn kleine Kinder zur Familie gehören oder zu Besuch kommen, sollten sie im Garten nicht unbeaufsichtigt bleiben. Einmal nicht aufgepasst, und das Kind ist ins Wasser gefallen. Also muss der Gartenteich mit einem Zaun eingefasst werden oder es wird aus Sicherheitsgründen erst mal darauf verzichtet.

Die Größe des Grundstücks spielt eine wichtige Rolle bei der Überlegung, einen Gartenteich anzulegen. In einem Reihenhausgarten führt er meist nur zu Problemen mit den nächsten Nachbarn, die vielleicht keine Naturfreunde sind. Auf einem großen Gelände sollte ein Landschaftsgärtner Hilfestellung geben, er kennt sich mit der notwendigen Technik und den richtigen Materialien aus. Ein richtiges Ambiente um den Teich herum lädt letztendlich zur Erholung und Entspannung ein.

Wenn alle Kriterien auf dem Weg zum perfekten Gartenteich erfüllt sind, muss ich feststellen, dass es eine kostspielige Sache werden kann. Ich glaube, ich fahre im Sommer lieber an einen kleinen See.

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