Archiv für Februar 2011

PostHeaderIcon Gartenzäune

Zäune haben etwas Trennendes, müssen aber manchmal errichtet werden. In einer Reihenhaus-Neubausiedlung sind Grundstückseinfassungen verpönt, weil sie den Eindruck vermitteln, da wolle sich jemand absondern oder fühlt sich als etwas Besseres. Anfänglich findet in solchen Baumaßnahmen eine große Verbrüderung zwischen den stolzen Bauherren statt, die sich häufig nach einiger Zeit ins Gegenteil umkehrt. Bei guter Nachbarschaft ist es leichter, Gartenzäune wieder abzubauen, als nach Unstimmigkeiten aufzubauen. Kleine Kinder können in einem eingezäunten Garten auch einmal unbeaufsichtigt spielen, ohne dass die Eltern Angst haben müssen, dass ihre lieben Kleinen in den Pool oder den Gartenteich des Nachbarn fallen und ertrinken.

Ein großes Grundstück braucht Gartenzäune, um sich vor ungebetenen Gästen zu schützen. Es ist zwar schön anzusehen, wenn Rehe auf dem eigenen Rasen äsen, aber sie können auch erheblichen Schaden im teuer angelegten Gartenareal hinterlassen. Ein gut zugängliches Grundstück wird schnell von Menschen ausgespäht, die sich im Haus bedienen wollen. Der beste Wachmann ist der Hund, der aber sofort weglaufen würde, wenn kein Gartenzaun da wäre. Das heißt das gesamte Grundstück muss eingefasst werden und zur Straße wird ein Tor benötigt. Diese kostspielige Angelegenheit richtet sich nach der Höhe des Zauns und dem Material. Ein Gartenzaun kann auch repräsentativ wirken. Je nach Ausführung lässt er darauf schließen, wie wohlhabend die  Bewohner des Hauses sind. Kleine Einfamilienhäuser werden meistens mit Kunststoffzäunen geschmückt. Alte Villen haben oft geschmiedete Zäune mit Ornamenten und gefährlichen Spitzen. Holzliebhaber gehen in den Baumarkt und kaufen kesselimprägnierte Elemente, die selbst zusammengebaut werden können.

Gartenzäune sind so individuell wie die Umstände die zur Abgrenzung führen. Jeder muss nach seinem Budget entscheiden, ob er sich seinen Wunsch erfüllen kann.

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