Archiv für März 2011

PostHeaderIcon Rhododendron

Der Rhododendron ist eine der beliebtesten Pflanzen in unseren Breiten. Kaum ein Garten oder Vorgarten ist ohne ihn denkbar. Er schmückt alte Villen und verleiht ihnen einen stilvollen Anblick. Die ganze Pracht des Rhododendrons kann in Irland bewundert werden, wo sich meterhohe Hecken dieser Pflanze durch die Landschaft ziehen. Mit seinen Blüten bringt er die unterschiedlichsten Farben ins Spiel und erfreut uns das ganze Frühjahr. Von März bis Ende Mai und von Oktober bis Ende November kann er gepflanzt werden. Er sollte nicht in der knalligen Sonne aber auch nicht in den totalen Schatten gesetzt werden. Zuerst muss ordentlich gegraben werden, denn das Pflanzloch muss ca. zweimal so tief wie die Pflanze und dreimal so breit sein, da es sich um einen Flachwurzler handelt. Zur Verhinderung von Staunässe wird Mulch oder Sand hinein gegeben. Nach dem Einsetzen ordentlich gießen und immer gut feucht halten. Ist die Blütezeit vorbei, müssen die verblühten Stiele sorgsam abgepflückt werden. Im Herbst darf etwas weniger gegossen werden. Braune Blätter sind jedoch ein Zeichen von Trockenheit.

Als Schutz vor starker Wintersonne ist es ratsam, die Pflanzen abzudecken, ansonsten gibt es böse Überraschungen im Frühjahr. Dunkle Blätter sind dann nicht erfroren sondern vertrocknet. Für Pflanzkübel, empfiehlt sich für den Winter die Verhüllung mit speziellen Matten aus dem Gartenfachhandel. Unter den Topf gehört eine dicke Dämmschicht, am besten aus Styropor. Nur wenig gießen, damit die Wurzeln nicht erfrieren oder der Topf platzt. Ein Ort in der Nähe des Hauses schützt vor allzu schlechtem Wetter in der kalten Jahreszeit.

Ist der Rhododendron zu üppig geworden, kann er nach der Blütezeit zurecht gestutzt werden. Ein radikaler Rückschnitt schadet nicht, sollte aber spätestens bis April erfolgen. Wer keine Geduld hat, bis die Pflanze wieder zum Blühen kommt, sollte das alte Gehölz entfernen und eine junge Pflanze einsetzen. Die garantiert frische Blüten und guten Duft.

PostHeaderIcon Johannisbeersträucher

Wie gesund Johannisbeeren sind, ist bestimmt nicht jedem bewusst, der  morgens Johannisbeergelee auf sein Toastbrot streicht. Ein Glas Saft dieser herben Frucht ist eine wahre Vitamin-C-Bombe und enthält wichtige Mineralstoffe. Den Johannisbeeren wird eine Heilwirkung bei Blasenleiden und Erkältungskrankheiten nachgesagt, zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt. In den kleinen Früchten konzentrieren sich Wasser, Pektin, Proteine, Mineralien, Kohlehydrate, Vitamin C, Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide und Fettsäuren. Die Bündelung dieser gesunden Inhaltsstoffe in einer preisgünstigen Pflanze macht die Johannisbeersträucher so attraktiv.

Bescheidene Ansprüche an das Klima und den Boden lassen sie überall gedeihen. So wuchsen bis in die 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts auf ehemaligen Trümmergrundstücken oder am Rand verwildeter Gärten Johannisbeersträucher, die von Spaziergängern abgeerntet wurden. Zu Hause im Garten sollten immer mindestens zwei Sträucher gepflanzt werden, um eine Fremdbestäubung zu gewährleisten. Die beste Pflanzzeit ist der Herbst, aber auch im Frühjahr kann noch in frostfreie Böden gepflanzt werden. Der Abstand sollte  1 – 2 m sein, da der Strauch sehr üppig werden kann. Der Boden muss nicht besonders tief sein, da Stachelbeersträucher Flachwurzler sind. Wie bei allen Wurzelballen sollten auch diese in Wasser gestellt ordentlich durchnässen und mit Kompost gemischt ins Erdreich eingesetzt werden. Die kräftigsten Triebe bis auf die Hälfte kürzen, die anderen bis oberhalb des Wurzelballens abschneiden.

Obwohl diese Stachelbeergewächse zu den Selbstbestäubern zählen, zeigt die Erfahrung, dass die Ernte in Gemeinschaft größer ausfällt als alleine. Ein sonniges Plätzchen verspricht viele Früchte und verhindert Schädlinge, die sich im schattigen Bereich wohlfühlen. Johannisbeersträucher haben die Neigung zu wuchern und sollten regelmäßig geschnitten werden. Vorteilhaft ist, im Herbst oder Winter die Triebe um etwa ein Drittel zurück zu schneiden und etwas auszulichten.

Von Juni bis August werden die Johannisbeeren reif, das hängt jedoch von der Sorte, der Region und des Bodens ab. Wer die Ernte nicht sofort verarbeiten möchte, kann die abgezupften Beeren tief gefrieren.  Als Saft, Gelee oder Aufgesetzter gehören sie zu den Traditionsrezepten vieler Haushalte.

PostHeaderIcon Balkon verschönern

Wenn kein Schnee mehr zu erwarten ist, wollen alle Sonnenhungrigen ihren Balkon verschönern. Nach dem Fegen zeigen sich häufig Moosflecken und Grünspan. Ein Hochdruckreiniger kann hier nur Abhilfe schaffen, wenn der Balkon zum eigenen Haus gehört. In Miet- oder Eigentumswohnungen wird sich der Nachbar bedanken, wenn ihm der Schmutz anderer um die Ohren fliegt. Warmes Wasser, Schmierseife, Drahtbürste und Schrubber schaffen hier mit etwas Körpereinsatz die gewünschte Sauberkeit. Wenn der Boden dann immer noch schäbig aussieht, bekommt er einen neuen Belag. Für Betonböden gibt es im Baumarkt spezielle Farbe, die den Abrieb verhindert. In regenreichen Gebieten empfehlen sich rutschfeste Terracottafliesen, die leicht zu reinigen sind. Auf überdachten Balkonen bringen Holzfliesen einen gewissen Gartencharakter ins Spiel. Druckkesselimprägniertes Material sieht lange gut aus und vermodert nicht. Auch das Geländer des Balkons bedarf einer Reinigung, oder muss sogar frisch gestrichen werden. Holzumrandungen brauchen eventuell einen neuen Anstrich oder eine neue Imprägnierung. Umweltfreundliche Lasuren und Farben verhindern ein Freisetzen von Schadstoffen und riechen nicht nach Chemie. Macken in der Hauswand noch schnell ausspachteln und dann die Blumenkästen reinigen und aufhängen. Sind die Nächte dann frostfrei, geht es ab in das Gartencenter oder in den Baumarkt. Hier findet jeder seine Lieblingsfrühblüher oder Grünpflanzen, die das ganze Jahr den Balkon verschönern. Der Größe des Balkons entsprechend sollten die Pflanzgefäße sein, schließlich soll sich jeder auf dem kleinen Raum bewegen können. Wunderschöne Terracottablumentöpfe mit Oleander, Olive oder winterharte Palmen sorgen für ein mediterranes Flair. Freunde des Feng Shui können auch den kleinsten Außenplatz ihrer Philosophie entsprechend gestalten. Teakholz-Gartenmöbel bieten die dazu gehörende Sitzgelegenheit. Für alle anderen ist das Angebot an Gartenmöbeln unendlich groß. Besonders praktisch und vielseitig sind Klapp- oder Stapelstühle aus Kunststoff. Sie sind robust, leicht und wetterfest. Meist gibt es auch den passenden Tisch dazu. Fehlt nur noch der Sonnenschutz, der in Form eines Sonnenschirms die größte Mobilität für den Balkon bietet. Nach dem Stand der Sonne lässt er sich bequem umsetzen oder abknicken. Jetzt kann der Sommer kommen.

PostHeaderIcon Gänseblümchen im Garten

Die Liebe zu diesen kleinen Blumen wird nicht von allen Gartenbesitzern geteilt. Golfrasenfetischisten rupfen sie mit der Hand aus oder schmeißen sofort den Rasenmäher an, wenn sie sich zeigen. Ich erfreue mich an Gänseblümchen. Sie gehören einfach zu einem Rasen. Obwohl sie zierlich wirken, kommen sie mit aller Kraft als einige der ersten Pflanzen im Frühjahr aus der Erde. Der Anblick eines Gänseblümchens berührt uns, weil wir schöne Erinnerungen mit ihm verbinden. Als ich klein war, haben wir Ketten aus ihnen geflochten und sie uns auf den Kopf gesetzt oder um den Hals gelegt. In einer kleinen Blumenvase kamen sie ins Kinderzimmer.

Gänseblümchen sind bescheiden und brauchen außer Wasser keine besondere Pflege. Wenn sich ihr Blumenkelch abends schließt, ist es für viele Kinder Zeit ins Bett zu gehen. Morgens begrüßen sie uns mit der Leuchtkraft ihres gelben Mittelpunkts. Im Englischen heißen sie „Daisy“, was zurückgeführt wird auf „day´s eye“. Beim Rasenmähen lassen wir an verschiedenen Stellen die Gänseblümchen stehen, damit Bienen und Hummeln sich dort niederlassen können.  Manche Menschen haben Angst beim Barfußlaufen in ein Insekt zu treten und vernichten alle Blüten auf der Wiese.

Als Kräuterpflanze ist das Gänseblümchen seit Jahrhunderten bekannt. Frische Blüten können im Salat verwendet oder als Tee getrunken werden, was sehr gesund sein soll. In der Homöopathie wird es bei vielfältigen Beschwerden als Medizin eingesetzt. Abergläubige finden ausreichend Geschichten über das Gänseblümchen und Hans-Christian Andersen hat ihm ein Märchen gewidmet.

Dieses kleine Blümchen übt mit seinem Charme eine gewisse Faszination auf alle Menschen aus. Wir möchten die Gänseblümchen auf unserem Rasen weder sammeln noch essen sondern uns einfach an ihnen erfreuen.

PostHeaderIcon Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen reinigen die Luft

Nichts schmückt einen Wohnraum mehr, wie grüne oder blühende Zimmerpflanzen. Man unterscheidet zwischen Grün- oder Blattpflanzen, blühendenTopfpflanzen und Zimmerpflanzen mit dekorativem Laub. Zimmerpflanzenhaben den großen Vorteil, das sie in Innenräumen zwischen 18° und 30°überleben können, sofern man die Pflegebedingungen der jeweiligenPflanzenart einhält. Benötigen Pflanzen mehr Luftfeuchtigkeit, was beiPflanzen üblich ist, die im tropischen Regenwald heimisch sind,sollten sie mit Wasser besprüht werden. Pflanzen geben natürlicheSchönheit und säubern die Raumluft, in dem sie die Schadstoffe aus derLuft filtern. Die besten Luftfilter aus der Natur sind Gerbera, Efeu,Areca- und Betelpalme sowie die Königin der Blumen – die Orchidee.

Wie pflegt man Orchideen
Die Familie der Orchidee ist unüberschaubar, denn rund 70.000verschiedene tropische und subtropische Arten sind bisher bekannt.Trotz ihrer unübertroffenen Schönheit ist sie sehr pflegeleicht,sofern man einige Punkte berücksichtigt. Orchideen lieben es hell, fühlen sich allerdings von direkter Sonneneinstrahlunggestört. Eine halbschattige Fensterbank bietet die ideale Stellflächefür die exquisite Orchidee. Begossen wird die Schönheit höchstenszweimal in der Woche und am besten mit Regenwasser oder abgekochtemLeitungswasser, welches nicht im Übertopf stehen sollte. Erhält siezusätzlich einmal bis zweimal monatlich speziellen Orchideendünger,der dem Gießwasser zugesetzt wird, macht sie ihrem Besitzer lange ZeitFreude. Ihre Blätter werden kraftvoll glänzen, wenn man diese mit dergleichen Wasserlösung ab und zu besprüht.

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