Archiv für Juli 2011

PostHeaderIcon Steinobst ernten

In manchen Jahren sind im Juni viele Süßkirschen an den Bäumen. Hier muss der richtige Zeitpunkt zur Ernte getroffen werden, sonst laben sich die Vögel und Würmer oder das nächste Gewitter beschädigt die Früchte und holt sie vom Baum. Süßkirschen sollten so viel und so oft wie möglich frisch gegessen werden, denn es gibt sie nur kurze Zeit. Wer sie im Garten hat, kann sich glücklich schätzen, denn im Handel sind heimische Kirschen sehr teuer. Als nächstes sind die Sauerkirschen reif, meist im Juli/August.  Wer dieses Steinobst ernten möchte, muss manchmal hoch hinaus, vor allem alte Baumbestände sind häufig sehr groß gewachsen. Und so sieht dann der Erntetag aus: morgens pflücken, mittags entsteinen und nachmittags einkochen, einfrieren und backen. Ohne fremde Hilfe kann das bei großem Ertrag einige Tage in Anspruch nehmen.

Brombeeren gehören botanisch zur Sammelsteinfrucht und können von Ende Juli bis Anfang Oktober geerntet werden. Sie tragen immer viele Früchte, die zu leckerer Marmelade verarbeitet oder eingefroren werden.

Mirabellen sind eine Unterart der Pflaume und im mittleren sowie im süddeutschen Raum zu finden. Ihre Ernte gleicht häufig einer Schwemme, die in Einmachgläser wandert oder zu Schnaps destilliert wird. Das Steinobst ernten ist eine schweißtreibende Arbeit, da die Früchte hoch im Baum hängen und die Erntezeit in die heißen Monate Juli und August fällt.

Ende Juli sind die ersten Pflaumen reif, die als Obstmahlzeit verzehrt werden sollten. Zum Backen sind sie wegen ihres hohen Fruchtsaftgehalts nicht so gut geeignet wie die Zwetschgen. Diese können erst einen Monat später geerntet werden, behalten beim Backen ihre Form und sind ideal zum Einsatz in der Küche. In den letzten Jahren haben viele Bäume nicht getragen, 2011 scheint ein ertragreiches Jahr zu werden. Besonders beliebt ist die Bühler Pflaume, eine frühe Sorte und die Ortenauer Zwetschge, die in Weinbaugebieten angepflanzt wird.

PostHeaderIcon Holzskulpturen

Holzskulpturen erfreuen sich großer Beliebtheit. Besonders im süddeutschen Raum werden in vielen Kurorten Skulpturgärten angelegt, die dem Besucher die Kunstwerke der ortsansässigen Holzbildhauer vorführen. Im Schwarzwald findet jährlich ein Holzbildhauersymposium statt, auf dem nicht nur diskutiert sondern auch praktisch gearbeitet wird. Der Zuschauer kann hautnah erleben, wie aus einem Stück Holz eine Skulptur entsteht. Internationale Künstler zeigen die Vielfältigkeit des natürlichen Materials und dessen Bearbeitung. Hier kann sich jeder Inspirationen für das eigene Grundstück und den Garten holen. Wer nur über wenig Platz verfügt, muss nicht auf Gartenaccessoires aus Holz verzichten. Im guten Gartenfachhandel finden sich aufwendig verarbeitete geometrische Figuren, die wetterfest veredelt sind und dem Liebhaber klarer Formen einen optischen Mittelpunkt auf der Terrasse oder im Garten bieten.

Auch asiatisch beeinflusste Kunstwerke zieren viele Oasen der Ruhe. Hier werden meist Steinskulpturen bevorzugt, die das Zentrum des Gartens bilden. Mit Hilfe eines Feng Shui Garten-Architekten entsteht ein Meditationsort, der die richtige Energie ausstrahlt. Fachmännisch angelegte Wasserläufe und eine sparsame Bepflanzung schaffen eine Atmosphäre, die vom alltäglichen Ballast befreit.

Der Hobbygärtner kann sich mit wenig Aufwand selbst Holzskulpturen bauen. Aus einem Stück Baumstamm lassen sich mit ein wenig Fantasie Holztiere fertigen. Auch große Holzpilze sind aus zwei Teilen schnell hergestellt. Ein neuer Trend ist das erlernen der Holzbildhauerei in einem Hobbykurs bei einem Holzbildhauer. Hier verlässt jeder das Atelier mit neuen Eindrücken und trägt mit Stolz die selbst hergestellte Figur nach Hause.

Wer eine größere Beziehung zu Steinen hat, baut sich aus Findlingen oder Kieselsteinen Figuren und platziert sie auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Für abschüssige oder ansteigende Flächen sind Steingärten eine gute Lösung, damit nichts ins Rutschen kommt. Spezifische Pflanzen, meist aus der Alpenregion, sind sehr robust und vertragen auch Trockenperioden. Die Verbindung von weißem Kies und bunten Pflanzen sorgt das ganze Jahr für einen farbenfrohen Anblick.

PostHeaderIcon Gartenfeuer

Richtig romantisch wird es im Garten, wenn in der Dunkelheit das Gartenfeuer lodert. In sicherem Abstand zu Bäumen und Sträuchern verbreitet es eine Atmosphäre, die uns immer wieder fasziniert. Mag das Grundstück noch so groß sein, muss das Feuer kontrolliert in einem dafür vorgesehenen Behältnis abbrennen. Bevor eine gemauerte Feuerstelle angelegt wird, ist es sinnvoll,  mit einem kleinen Grill zu prüfen, wo er Wind herweht und wohin der Rauch abzieht. Niemand möchte auf der Terrasse eingequiemelt werden oder die Nachbarn einräuchern.

Sicherheit bieten hochwertige Feuerschalen aus Edelstahl oder Keramik. Sie sind nicht an einen festen Platz gebunden, so dass sie auf der Terrasse oder im Garten stehen können. Vor dem Einkauf lohnt sich ein Blick auf die Gesamtkonstruktion. Die Standfestigkeit ist außerordentlich wichtig, es sollte nichts wackeln oder umkippen. So wird verhindert, dass sich jemand verbrennt, der in der Nähe des Feuers steht oder dass der Rasen Feuer fängt. Selbstverständlich soll das Gartenfeuer in einer schön gestalteten Feuerstelle abbrennen. Edelstahl wirkt elegant und lässt sich gut reinigen, es passt sich neutral seinem Umfeld an. Rustikaler wirken Modelle aus Keramik, die aber gut zu Terrassenmöbeln aus Holz passen. Das natürliche Material  ist ebenso leistungsfähig wie Edelstahl.

Gartenfeuer ist aber nicht nur schön anzusehen, es macht auch hungrig. Wie bei unseren Vorfahren weckt es die Lust zum Grillen von Fleisch, Fisch und Gemüse. Diesem Wunsch kommen Designer nach, indem sie erstklassige Feuerstellen entwickelt haben, die auch als Grill verwendet werden können. Die Handhabung und Reinigung der Geräte ist problemlos.

Sehr dekorativ sind Schmelzfeuer, die mit einem Glasfaserdauerdocht gesammelte Kerzenreste verbrennen. Das Keramikgefäß steht idealerweise an einer windgeschützten Stelle in einem standfesten Stahlständer. So müssen auch Balkonbesitzer nicht auf dieses schöne Ambiente verzichten.

PostHeaderIcon Sonnensegel

Sonnensegel sind eine prima Alternative zu anderen Schattenspendern. Die Montage einer Markise ist sehr aufwendig und muss immer von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Nach einigen Jahren der Nutzung lässt die Spannung der Textilie nach und meistens treten Probleme beim Einfahren auf. Wer kennt nicht die  akrobatischen Übungen der Nutzer: eine Person dreht die Stange für die Einfahrfunktion, die andere versucht mit erhobenem Schrubber die Markise zurückzuschieben. Mit dem Sonnenschirm kann flexibel auf die Wanderung der Sonne reagiert werden, wenn der Standfuß nicht zu schwer ist, außerdem gibt es ihn in allen Größen, Mustern und Farben. Er deckt aber immer nur einen begrenzten Bereich ab und sollte bei starkem Wind zugespannt werden.

Sonnensegel beschatten großflächige  Bereiche, wie Terrasse oder Spielecke der Kinder. Gemütliche Sitzecken am Haus oder im Garten können auch bei komplizierter Örtlichkeit mit einem Sonnensegel schützen. Viele Restaurants spannen sie über ihre Bistrotische, damit die Gäste vor Sonne nicht zerfließen und bei Regen sitzen bleiben und weiter verzehren. Moderne Stoffe sind mulifunktionell,  uv-beständig, lichtbeständig und schimmelresistent. Es besteht die Auswahl zwischen wind- und wasserdurchlässigen, wasserabweisenden und wasserdichten Materialien. Der Einsatzzweck der Bespannung ist hierbei ausschlaggebend.

Kleine preisgünstige Sonnensegel können meist selbst befestigt werden. Qualitativ hochwertige Ware wird der Fachbetrieb dauerhaft sicher montieren. Hier gibt es auch individuelle Lösungen für die Beschattung. Anschlüsse können bündig an der Hausfassade erfolgen oder an Eckpunkten nehmen Haken den Stoff auf. Für große Stabilität sorgen im Boden eingelassene Stahlmasten die ermöglichen, dass sich zwei Segel kreuzen oder eine Kombination mehrer Segel gebildet wird. Hier darf der Kreativität freien Lauf gegeben werden, denn die Auswahl an Farben und Mustern für die Bespannung ist riesengroß. Das Einholen der Sonnensegel erfolgt manuell oder elektrisch, die meisten Stoffe sind waschbar. Dauerbespannungen bieten einen optimalen Sichtschutz gegen fremde Blicke, der nach Bedarf wieder leicht zu demontieren ist. Sonnensegel verschaffen ein angenehmes Wohnambiente und verlängern die Außensaison.

PostHeaderIcon Outdoor Möbel

Das Wohnzimmer auf der Terrasse wird immer beliebter. Outdoor Möbel laden ein, den Sommer intensiv zu nutzen und den Feierabend oder das Wochenende entspannt zu verbringen. Platz für die ganze Familie und Freunde bieten wetterfeste Möbel, die von Frühjahr bis Herbst einladen. Unzählige Modelle aus Teakholz stehen für Garten und Terrasse bereit, sind vielen Kunden aber zu schwer im alltäglichen Gebrauch. Eine Kombination aus Teak und Aluminium wirkt nicht nur leichter, sie ist es auch. Wer sich für Teakholz entscheidet, sollte aus Umweltschutzgründen darauf achten, dass nur Holz aus zertifiziertem Anbau verarbeitet wurde. Liebhaber von Rattanmöbeln können sich ein exotisches Sitzparadies erschaffen, müssen ihre Lieblingsstücke aber vor Regen und Feuchtigkeit schützen, da das Material mit der Zeit aufweichen kann. Resistent gegen alles sind Outdoor Möbel aus der Kunstfaser DEDON. Geflochtene Sitzlandschaften mit bequemen Polstern garantieren ein außerordentliches Sitzvergnügen und wirken dabei so natürlich wie Korbgeflecht. Mittlerweile haben sich viele Hersteller auf die Produktion mit selbst entwickelten Kunststofffasern spezialisiert. Die Vorteile sind eindeutig, denn sie sind wetterfest, UV-beständig und pflegeleicht. Puristisch aber nicht unterkühlt zeigen sich Möbel-Serien aus HPL-Hochdrucklaminat, die sich in ihrer neutralen Form jeder Architektur anpassen. Gegen Dauerregen werden Abdeckhauben mitgeliefert.

Preisliche Unterschiede haben natürlich auch mit dem Design der Outdoor Möbel zu tun. Wenn  Designer wie Philippe Starck, Maly Hoffmann Kahleyss, Richard Frinier oder Jan Kurtz ihre Finger im Spiel hatten, handelt es sich um erstklassig gestaltete Möbel, die in Form und Qualität nicht zu übertreffen sind. Sie nur draußen zu nutzen wäre viel zu schade. Wenn die Freiluftsaison beendet ist, geben sie auch im Haus ein gutes Bild ab. Zum Teil werden sie von Anfang an als Mobiliar für Innenräume gekauft. Hersteller von Outdoor Möbeln haben diesen Trend schon lange erkannt und bieten ihre Produkte auch als Indoor Möbel an. Mittlerweile sind auch immer mehr Indoor Möbel außentauglich.

PostHeaderIcon Fleißige Lieschen

Diese Pflanze hat ihren Namen zu Recht verdient, weil sie von Frühjahr bis Herbst Knospen produziert und am richtigen Standort lange Zeit blüht. Ihr Wachstum reicht im Durchschnitt von 35 bis 45 cm, in Ausnahmefällen bis 70 cm. Der Boden sollte feucht aber nicht nass sein und die Sonne darf nicht den ganzen Tag auf die Blüten scheinen, sonst vertrocknen sie. Weil das Fleißige Lieschen ursprünglich aus den Tropen kommt, liebt es hohe Luftfeuchtigkeit. Unsere regenreiche Region bietet dafür die besten Voraussetzungen. In Orten, die es öfter über 25 Grad schaffen dankt es die Blume mit intensiven Farben, wenn sie morgens mit Wasser eingesprüht wird. Trendige Pink-Töne, die schon von weitem leuchten, machen ein Fleißiges Lieschen schnell zum Favoriten junger Mädchen. Ein wenig Pflege tut der Pflanze gut. Das heißt, Verblühtes hin und wieder absammeln und ein wenig Dünger ausbringen. Temperaturen unter 10 Grad verträgt das Lieschen nicht so gut und muss im Herbst in ein Winterquartier geholt werden. Leider hat nicht jeder Platz genug, alle Pflanzen ins Haus zu holen. Das Ziehen von Ablegern lohnt sich kaum, da im Frühjahr neue Pflanzen zur niedrigen Preisen angeboten werden. Wer selbst aussäen möchte, kann nach dem Verblühen den Samen sammeln. Warum ein Fleißiges Lieschen zum Springkraut gehört, zeigt sich spätestens dann, wenn die Samenkapsel bei Berührung aufspringt und der Samen rausfliegt. Tricks mit Ü-Ei-Schalen und leeren Teebeuteln versprechen Erfolg beim Auffangen des Saatguts, erfordern dabei aber sehr viel Geduld.

Auch in Pflanzkübeln und Blumenampeln sieht das Fleißige Lieschen den ganzen Sommer über gut aus. Ein halbschattiger Platz ist empfehlenswert. Da die Topfpflanze weniger Erdreich zur Verfügung hat als draußen, trocknet sie schneller aus. Also immer für eine ausreichende Wasserversorgung sorgen, dann ist die Blütenpracht garantiert.

PostHeaderIcon Der Gemüsegarten

Jetzt haben wir den Salat im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten und erst wenn die Menschen krank werden, besinnen sie sich auf gesunde Nahrung zurück. Der eigene Gemüsegarten ist so aktuell wie nie zuvor. Auf Schadstoffe aus der Luft können wir keinen Einfluss nehmen, aber es ist nicht schwer ungespritztes Gemüse zu produzieren. Wer nach den Eisheiligen Kräuter und Salat gepflanzt hat, kann jetzt schon ernten. Bohnenkraut, Thymian und Salbei wachsen unglaublich schnell, da es in den letzten Wochen sehr warm war. Die Zitronenmelisse neigt zum Wuchern und befindet sich deshalb in einem eingegrenzten Revier. Sie eignet sich wunderbar zum Dekorieren von Speisen und Getränken. Die Wahrnehmung dieser Pflanzen ist besonders intensiv wenn ein abgezupftes Blättchen zwischen den Fingern zerrieben wird. Ein fantastischer Duft bleibt auf der Hand, den viele gar nicht mehr kennen, weil sie getrocknete Kräuter oder bereits gewürzte Lebensmittel einkaufen. Demnächst kommt  Basilikum hinzu, das  dauerhaft Sonne benötigt. Meistens kaufen wir es inTöpfen, die auf dem Balkon verbleiben. So wird die Pflanze nicht verregnet und ist schnell zur Hand, wenn das Essen zubereitet wird. Schnittlauch und Petersilie mögen sich nicht und stehen deshalb separat voneinander. Im Garten zeigt sich jetzt das Monstrum von Rhabarber. Ein Resultat dessen, dass der Mai so trocken und sonnig war. Die erfreulich großen Stangen werden nicht abgeschnitten sondern in einer leichten Drehbewegung heraus gezogen. Zum ersten Mal zeigen sich in unserem Garten die Erdbeeren. Sie sind süß und lecker, werden aber unseren Bedarf mengenmäßig nicht decken. Selbstverständlich erfolgt der Zukauf nur in der Region bei einem Bauern unseres Vertrauens. Blattsalate können auch bald geerntet werden, sie sind fast explodiert. Der Feldsalat ist jetzt schon köstlich, mit dem Gemüse dauert es noch etwas. Die Tomaten klettern an der Balkonwand hoch und zeigen viele Blüten, was eine gute Ernte erhoffen lässt. Bis jetzt haben wir alles richtig gemacht.

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