PostHeaderIcon Blumentöpfe

Blumentöpfe begleiten uns das ganze Leben. Sie geben uns die Illusion von einer heilen Welt und ersetzen den Garten. Sie schmücken die Balkone von Plattenbauten ebenso wie großzügig überdachte Bauernhofbalkone. Es scheint in der Natur des Menschen zu liegen, eine Verpflichtung zu übernehmen, und wenn es auch nur die Pflege von Topfpflanzen ist. Eigentlich kann alles eingepflanzt werden, was wächst. Wer keinen Kräutergarten hat, stellt sich hübsche Pflanzgefäße auf die Fensterbank und züchtet sich hier seine Lieblingskräuter. Das Grün bringt Farbe in die Küche und verbreitet einen angenehmen Duft. Als angenehmen Nebeneffekt halten manche Pflanzen Insekten fern.

Ein Besuch im Gartencenter oder Baumarkt überfordert manchen Kunden mit einem Überangebot an Pflanzbehältnissen. Traditionell ist der Blumentopf rund, verjüngt sich nach unten und besteht aus Terracotta. Durch die Löcher im Boden kann überschüssiges Wasser abfließen, um Staunässe und Faulen der Wurzeln zu vermeiden. Sehr verbreitet ist das Einlegen einer Tonscherbe in den Topf, bevor er bepflanzt wird. So fließt das Gieß- oder Regenwasser nicht sofort wieder hinaus und nimmt wichtige Nährstoffe mit. Ein passender Untersetzer fängt das Wasser auf und gibt Kontrolle, ob zuviel gegossen wurde. Manche Pflanzen werden auch lieber von unten gegossen, weil sonst ihre Blumenzwiebeln nass werden und zu faulen beginnen. Zu dekorativen Zwecken gibt es unzählig viele unterschiedliche Übertöpfe. Regelmäßige Kontrolle des Innenbodens verhindert das „Absaufen“ der Pflanze. Beim Kauf von Topfpflanzen befinden sich meist in den Topf gesteckte Kärtchen mit Pflegehinweisen.

Größere Pflanzgefäße werden als Pflanzkübel bezeichnet. Im Fachmarkt gibt es Informationen, welche Pflanzen sich eignen, bei Wind und Wetter draußen zu bleiben und welche winterhart sind. Blumenkästen hängen in der ganzen Welt an den Balkonen und verschönern das Freiluftzimmer. Eine zeitlang wurden sie aus Eternit hergestellt, als noch nicht bekannt war, wie gesundheitsschädlich dieser asbesthaltige Stoff ist. Heute bevorzugen viele Hobbygärtner und Blumenfreunde Pflanzgefäße aus Kunststoff. Sie sind leicht zu transportieren, wetterfest, lange haltbar und kaum noch vom echten Terracotta zu unterscheiden.

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