PostHeaderIcon Gartenteich

Es gibt Menschen, die sind fasziniert von einem Gartenteich. Sie können stundenlang auf der Terrasse sitzen und beobachten, wie die Vögel trinken und die unterschiedlichsten Insekten winzige Kreise auf das Wasser bringen. Sie füttern regelmäßig ihre Goldfische und dekorieren ihren Teich mit Skulpturen und bunten Kugeln. Diese Romantik ist nicht mein Ding. Ich empfinde den Gartenteich immer als Brutstätte für Mücken, die scheinbar nachts nur zu mir wollen. Über Frösche, die wir regelmäßig im Keller haben, kann ich mich auch nicht freuen, da es immer ein Spektakel ist, sie einzufangen. Aber es gibt auch schöne Momente. Libellen fliegen im Sommer über unser Grundstück und sind wunderschön anzusehen. Selten sehen wir einen Reiher so aus der Nähe wie auf Nachbars Grundstück. Ab und zu fischt er sich einen Goldfisch aus dem stehenden Gewässer. Und das Gequake der Frösche stört auch nicht.

Ein Gartenteich heißt heute Feuchtbiotop und bietet auch allerlei Pflanzen eine Heimat. Wenn kleine Kinder zur Familie gehören oder zu Besuch kommen, sollten sie im Garten nicht unbeaufsichtigt bleiben. Einmal nicht aufgepasst, und das Kind ist ins Wasser gefallen. Also muss der Gartenteich mit einem Zaun eingefasst werden oder es wird aus Sicherheitsgründen erst mal darauf verzichtet.

Die Größe des Grundstücks spielt eine wichtige Rolle bei der Überlegung, einen Gartenteich anzulegen. In einem Reihenhausgarten führt er meist nur zu Problemen mit den nächsten Nachbarn, die vielleicht keine Naturfreunde sind. Auf einem großen Gelände sollte ein Landschaftsgärtner Hilfestellung geben, er kennt sich mit der notwendigen Technik und den richtigen Materialien aus. Ein richtiges Ambiente um den Teich herum lädt letztendlich zur Erholung und Entspannung ein.

Wenn alle Kriterien auf dem Weg zum perfekten Gartenteich erfüllt sind, muss ich feststellen, dass es eine kostspielige Sache werden kann. Ich glaube, ich fahre im Sommer lieber an einen kleinen See.

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