PostHeaderIcon Hecken im Garten

Seit Jahrhunderten dienen Hecken zur Einfassung landwirtschaftlicher Flächen und tragen zum ökologischen Gleichgewicht der Natur bei. Sie bremsen den Wind und sorgen dafür, dass der Boden nicht austrocknet und fungieren als Lärmschutz. Viele Tier- und Vogelarten finden dort ihr zu Hause. Im eigenen Garten sind sie nicht nur eine optische Bereicherung sondern filtern Abgase, Staub und Schmutz. Hecken sind ein idealer Sichtschutz vor neugierigen Blicken der Nachbarn oder Passanten und tragen dazu bei, dass die Privatsphäre nicht gestört wird. Welch ein Glück, wenn das erworbene Grundstück von einer hohen Hecke umgeben ist. So mancher Garten wirkt dadurch sehr romantisch. Vor dem Kauf des Arials sollte der Schattenwurf verfolgt werden, schließlich möchte niemand auf ein sonniges Plätzchen verzichten. Beim Anlegen einer neuen Hecke ist es ratsam, einen Experten hinzuzuziehen. Schon bei der Auswahl der eng beieinander stehenden Sträucher sollte an die späteren Bewohner gedacht werden. Hecken aus nicht heimischen Gehölzen wie Lebensbaum oder Buchsbaum finden sich in fast allen Gärten von Reihenhaussiedlungen. Sie erfüllen ihren Ordnungszweck und werden ordentlich in Fasson geschnitten, geben den Vögeln und Insekten jedoch kaum Nahrung. Große Gärten, in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Blumen und Sträucher wachsen, können sich diese Art Hecken leisten. Hier gibt es genug Alternativen zur Futtersuche. Kunstvoll in Form geschnittene Buchsbaumhecken machen aus einem romantischen Garten ein Klein-Versailles. Hecken mit Beerenfrüchten, wie Berberitze, Rotdorn und Weißdorn sehen prächtig aus, verleiten Kinder aber zum Probieren. Liguster, Rotbuche und Kirschlorbeer entwickeln sich zu voluminösen Hecken, die oft geschnitten werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass zwischen dem 1. März und dem 30. September wegen der Brutzeit der Vögel der Heckenschnitt durch das Bundesnaturschutzgesetz verboten ist. Einzelregelungen hierzu haben die Bundesländer getroffen. Des lieben Friedens willen sollten die Nachbarn von einer geplanten Hecker erfahren. Der Grenzabstand beim Pflanzen der Sträucher soll 1,5 m betragen.

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