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Endlich sind die selbst gezogenen Radieschen da. Zum ersten Mal haben wir sie in Blumenkästen gesät und sind erstaunt, wie gut sie gelungen sind. Schon im März kann es losgehen. Wichtig ist, dass das Pflanzgefäß tief genug ist und der Abstand der Samenkörner 4 – 5 cm beträgt. Ansonsten hängen die Radieschen zu dicht aufeinander und können sich nicht richtig entwickeln. Das Ergebnis ist dann sehr spillerig. Starke Sonneneinstrahlung ist nicht besonders förderlich, aber schön feucht sollte die Erde sein. Nach etwa vier Wochen zeigen sich die prallen roten Kugeln. Je mehr Feuchtigkeit sie während des Wachstums erhalten haben, desto milder ist ihr Geschmack. Trockene Radieschen werden schrumpelig und bekommen eine zu starke Schärfe. Bis September kann immer wieder nachgesät werden, so dass den ganzen Sommer über Erntezeit ist. Wer lieber im Garten Radieschen anbaut, sollte warten, bis der Boden mindestens 10° C erreicht hat. Dann Reihen mit einem Abstand von 10 cm ziehen und nach dem gleichen Prinzip vorgehen wie auf dem Balkon. Bis Oktober gibt es dann eigenes Biogemüse.

Radieschen erhalten ihre Schärfe durch die hohe Konzentration an Senfölen. Diese helfen dem Körper beim „Frühjahrsputz“ und regen die Gallenproduktion an. Wer regelmäßig davon isst, wird keine Verdauungsprobleme bekommen, außerdem wirken sie entzündungshemmend. Ihre praktische Form lässt sich gut zum Schulbrot legen oder mit zur Arbeit nehmen. Vor allem im Sommer sind sie herzhaft und erfrischend zugleich. Mit nur 14 Kcal auf 100 g sind sie der ideale Begleiter einer Abspeckkur, machen aber auch optisch auf allen Salaten und Sandwiches einen tollen Eindruck.

Beim Kauf von Radieschen immer einen Blick auf die Wurzeln und Blätter werfen. Vergilbte Blätter und unschöne Wurzeln sind ein Zeichen für schlechte Ware. Nur frisch schmecken sie gut und sollten deshalb zügig verbraucht werden. Übrig gebliebene Radieschen können in ein feucht eingewickeltes Tuch ein paar Tage im Kühlschrank bleiben. In Kunststoffdosen verlieren sie an Qualität.

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